Haus kaufen
Sie möchten ein Haus kaufen? Der deutsche Immobilienmarkt bietet von der Metropole bis zur Landgemeinde eine enorme Bandbreite – an Lagen, Haustypen und Preisen. Entdecken Sie aktuelle Angebote und finden Sie das Eigenheim, das zu Ihnen passt.
Deutschland, Oberstaufen im Allgäu
auf Anfrage
Deutschland, Bremen
auf Anfrage
Deutschland, Köln
auf Anfrage
Deutschland, Bremen
auf Anfrage
Deutschland, Sankt Michaelisdonn
auf Anfrage
Deutschland, Kleinkarlbach
auf Anfrage
Deutschland, Wenningstedt-Braderup (Sylt)
auf Anfrage
Deutschland, Wenningstedt-Braderup (Sylt)
auf Anfrage
Deutschland, Mannheim / Käfertal
auf Anfrage
Der Immobilienmarkt Deutschland – Preise und Entwicklung
Ein Haus in Deutschland zu kaufen bedeutet, sich in einem der vielschichtigsten Immobilienmärkte Europas zu orientieren. Die Bandbreite ist gross: Während ein Einfamilienhaus im ländlichen Raum Ostdeutschlands für rund 1.200 Euro pro Quadratmeter erhältlich ist, kosten Objekte in München bis zu 18.500 Euro pro Quadratmeter. Der bundesweite Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus im Bestand liegt bei rund 2.400 Euro pro Quadratmeter – ein Wert, der stark vom Standort abhängt.
Der Markt hat sich nach einem Preisrückgang von bis zu 17,5 Prozent zwischen 2022 und 2023 stabilisiert. In vielen Städten zeichnet sich 2024 und 2025 eine leichte Erholung von 0 bis 4 Prozent ab. Neubauten in städtischer Lage kosten oft über 8.000 Euro pro Quadratmeter – der Preisunterschied zwischen Bestand und Neubau ist in Deutschland erheblich.
Finanzierungszinsen: Für ein Immobiliendarlehen mit 10 Jahren Zinsbindung zahlen Käufer Anfang 2026 zwischen 3,47 und 3,84 Prozent – deutlich weniger als auf dem Hochpunkt 2022.
Eigenkapital: Empfohlen werden 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenmittel, um attraktive Finanzierungskonditionen zu erhalten.
Käuferprofil: Der typische Hauskäufer in Deutschland ist zwischen 30 und 40 Jahre alt, kauft zur Eigennutzung und lebt in einer Familie. Kapitalanleger machen rund 10 bis 20 Prozent der Käufer aus.
Regionale Preisübersicht: Von Bayern bis Ostdeutschland
Kein Faktor beeinflusst den Immobilienpreis so stark wie die Lage. Das zeigt sich beim Vergleich der deutschen Bundesländer und Regionen besonders deutlich.
Bayern: Das teuerste Bundesland. In München und Umland liegen die Preise für Einfamilienhäuser zwischen 9.500 und 18.500 Euro pro Quadratmeter. Der Speckgürtel-Effekt ist ausgeprägt – selbst im Münchner Umland sind Preise um 12.000 Euro pro Quadratmeter keine Seltenheit.
Baden-Württemberg: Stuttgart und die Rhein-Neckar-Region sind die teuersten Lagen nach Bayern. In Stuttgart zahlen Käufer rund 5.479 Euro pro Quadratmeter, mit einem Preistrend von zuletzt plus 1,5 Prozent.
Nordrhein-Westfalen: Der Markt ist zweigeteilt. Köln erreicht 2.867 bis 9.354 Euro pro Quadratmeter, das Ruhrgebiet liegt deutlich günstiger. Häuserpreise in NRW legten zuletzt um rund 9,8 Prozent zu.
Hamburg und Umland: Die Hansestadt und ihr Speckgürtel in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zeigen stabile Nachfrage bei Preisen ab rund 5.614 Euro pro Quadratmeter, Preisentwicklung: plus 3,2 Prozent.
Berlin und Brandenburg: Nach einer Korrekturphase zeigt sich der Berliner Markt mit rund 5.130 Euro pro Quadratmeter wieder stabil. Brandenburg profitiert vom Zuzug aus der Hauptstadt.
Hessen: Frankfurt am Main als Finanzzentrum zieht kaufkräftige Käufer an. Hauspreise liegen zwischen 5.000 und 7.000 Euro pro Quadratmeter, Preistrend: plus 5 bis 6 Prozent.
Niedersachsen und Bremen: Solide Mittellagen mit Preisen zwischen 3.000 und 4.500 Euro pro Quadratmeter und moderaten Steigerungen von 1 bis 2 Prozent.
Ostdeutschland: Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bieten die günstigsten Kaufpreise Deutschlands – 590 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter – bei gleichzeitig steigendem Käuferinteresse.
Kaufnebenkosten: Was ein Hauskauf in Deutschland wirklich kostet
Der Kaufpreis ist nur ein Teil des finanziellen Aufwands. Beim Hauskauf in Deutschland kommen Kaufnebenkosten von insgesamt 8 bis 15 Prozent des Kaufpreises hinzu – ein Betrag, der von Anfang an eingeplant werden muss.
Grunderwerbsteuer – je nach Bundesland unterschiedlich:
Bayern: 3,5 Prozent – das günstigste Bundesland.
Sachsen-Anhalt: 5,0 Prozent.
Sachsen: 5,5 Prozent (seit 2023 erhöht).
Hamburg: 5,5 Prozent.
Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz: Je 5,0 Prozent.
Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern: Je 6,0 Prozent.
Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen: Je 6,5 Prozent – die höchsten Sätze.
Weitere Kostenposten:
Notarkosten: Rund 1,5 Prozent des Kaufpreises für Beurkundung und Abwicklung.
Grundbucheintrag: Rund 0,5 Prozent des Kaufpreises.
Maklerprovision: Seit der gesetzlichen Neuregelung 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision. Der Käuferanteil liegt typischerweise zwischen 1,14 und 3,57 Prozent.
Finanzierung: So kaufen Sie Ihr Haus
Eine solide Finanzierungsbasis ist die Grundlage für jeden erfolgreichen Hauskauf. Das Zinsniveau für Immobilienkredite mit 10-jähriger Zinsbindung liegt Anfang 2026 zwischen 3,47 und 3,84 Prozent – nach den Höchstständen von 2022 deutlich entspannter. Mit 15 Jahren Zinsbindung rechnen Käufer mit rund 3,65 Prozent, mit 25 Jahren mit rund 4,07 Prozent.
Empfohlen wird ein Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises. Wer weniger Eigenkapital einbringt, zahlt höhere Zinsen und trägt ein grösseres Risiko bei Marktschwankungen. Rentner und ältere Käufer sollten eher 30 bis 40 Prozent Eigenkapital einplanen.
Wichtig: Das Eigenkapital muss die Kaufnebenkosten von 8 bis 15 Prozent zusätzlich abdecken. Wer ein Haus im Wert von 400.000 Euro kauft, sollte mindestens 80.000 bis 120.000 Euro Eigenkapital mitbringen – zuzüglich der Nebenkosten von bis zu 60.000 Euro.
Haus kaufen in Ihrer Nähe – warum lokale Marktkenntnis entscheidend ist
Die Suche nach einem Haus beginnt oft mit einer regionalen Eingrenzung. Doch in einem Markt, der von so vielen lokalen Faktoren geprägt ist, reichen überregionale Portale allein selten aus. Schulanbindung, Nahversorgung, Pendeldistanzen und Entwicklungspläne der Gemeinde beeinflussen den Wert einer Immobilie auf eine Weise, die aus Onlineanzeigen nicht hervorgeht.
Lokale Marktkenntnis bedeutet: zu wissen, welche Stadtteile in Köln oder Hamburg gerade eine Aufwertung erleben, welche Lagen in Berlin stabiler sind als andere, oder wo in Bayern das Preis-Lage-Verhältnis für Familien besonders attraktiv ist. Ein regionaler Makler erkennt überhöhte Kaufpreise, kennt Angebote vor der Veröffentlichung und begleitet den gesamten Prozess von der Suche bis zur Schlüsselübergabe.
KENSINGTON – Ihr Partner für den Hauskauf
Wir bei KENSINGTON verbinden internationale Erfahrung mit lokaler Marktkenntnis – und das an zahlreichen Standorten quer durch Deutschland. Ob Sie ein Haus in Hamburg, München, Köln, Berlin, Frankfurt, Hannover oder einer der vielen weiteren Regionen suchen, in denen KENSINGTON vertreten ist: Unsere Berater kennen die jeweiligen Märkte, Preisstrukturen und Besonderheiten aus eigener Erfahrung.
Wir begleiten Sie von der ersten Suche bis zur notariellen Beurkundung. Das bedeutet: Vorauswahl passender Objekte, transparente Markteinschätzungen, Unterstützung bei Finanzierungsfragen und Verhandlung im richtigen Moment. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer nächsten KENSINGTON-Niederlassung auf – wir finden das Haus, das zu Ihnen passt.








































































































































































































